Pferde gelten seit Jahrtausenden als wichtigste Nutztiere. Ob als Reit- oder Lasttiere, Pferde spielen in vielen Ländern eine Rolle. Obwohl im Westen schon das meiste per Auto transportiert wird, gibt es nach wie vor Kulturen, bei denen Pferde zum Transport eingesetzt. Irgendwann setzte man Pferde bei Rennen ein und der Pferderennsport war geboren. Wer denkt, es handelt sich um einen neuen Sport, irrt. Bereits in der Antike standen Rennen an der Tagesordnung. Zuerst waren es Rennen, danach kamen Sportswetten ins Spiel, die das Ganze noch aufregender gestalten.

Pferde auf der Rennbahn

Pferderennen: Der Sport der betuchten Bürgerschaft

Es lässt sich nicht daran zweifeln, dass vor allem gutbetuchte Herrschaften an Pferdewetten Spaß haben. Dies taten sie damals wie heute. Man trifft sich auf der Rennbahn und verhandelt gleichzeitig über Geschäfte. Denkt man an Pferdewetten, fallen einen zwei Dinge ein. Reiche Menschen, die Spaß an der Rennbahn haben und jene, die viele Schulden machen und hoffen, dass sie damit doch noch aus der Misere rauskommen. Freilich gibt es auch andere Menschen, die gerne auf Pferde wetten.

Man muss weder reich noch arm sein. Sie kommen aus allen Schichten, Frauen und Männer, jeglicher Kulturen. Pferderennen sind beliebt. Anders als beim Fußball, wettet man in der Regel direkt an der Rennbahn und holt sich dort das Geld ab. So ist es jedenfalls bei einigen Bahnen üblich. Zusätzlich werden Pferderennen von einigen Wettanbietern angeboten. Beispielsweise Mr Green. Auch dort ist ein Wetten möglich.

Wir stellen uns nun die Frage, welche Rassen sind am besten als Rennpferde geeignet. Eventuell interessiert Sie dies, weil Sie in die Zucht gehen möchten oder sich ein Rennpferd anschaffen wollen. Falls Sie auf Rennen wetten möchten, ist auch optimal zu wissen, welche Rasse beste Chancen hat. So viel sei verraten, es kommt auf den jeweiligen Pferdesport an. Da es unterschiedliche Formen der Pferderennen gibt, findet man auch verschiedene Pferderassen.

Informationen zu den besten Rassen für Pferderennen

Das wohl gängigste Format ist das Galopprennen. Pferde müssen so schnell wie möglich das Ziel erlangen. Derjenige, der am schnellsten die Strecke absolviert, gewinnt. Hauptsächlich kommt das Englische Vollblut zum Einsatz. Zu Anfang wurde es in Großbritannien gezüchtet und mittlerweile ist es auf der ganzen Welt vertreten. Verfolgt man die Liste zurück, kommt man bei Hengsten bis ins 18. Jahrhundert. Stuten gibt es teilweise schon seit dem 17. Jahrhundert. Wenn wir uns für ein Pferd entscheiden müssen, welches perfekt für diese Rennen wäre, dann ist es eindeutig das Englische Vollblut.

Dies beweisen auch viele erfolgreiche Pferde, die in die Geschichte eingingen. Zum Beispiel das Pferd Secretariat, das in 1974 den Triple Crown für sich gewinnen konnte. Dies schaffte seit 1948 kein Pferd mehr. Natürlich kommen auch andere Rassen zum Einsatz. Zum Beispiel das Arabische Vollblut, und teilweise auch Halbblüter. Vollblüter wurden schon vor über 4.000 Jahren gezüchtet und gehören zu den älteren Eisen. Diese Rasse mag zwar nicht so perfekt sein wie die englischen Pferde, aber man nutzt sie gerne, wenn gute Sprungkraft verlangt wird. Außerdem weisen sie ein Ausdauertalent auf.

Die größte Pferdezucht findet man in Amerika wieder. Von dem American Quarter Horse existieren über 4,6 Millionen, und viele von ihnen durften an Rennen teilnehmen. Gezüchtet wurde diese Rasse in Amerika, deswegen auch der Name. Zudem bedeutet „Quarter“, dass die Rennpferde seinerzeit eine Viertelmeile zurücklegen mussten. Dies bedeutet ferner, dass man die Tiere extra als Rennpferde erschaffen hat. Eingesetzt werden sie bei Rennen, bei Rodeos und als Showtiere.

In Deutschland sind Trabrennen beliebt, deswegen hat sich hier der Deutsche Traber zum optimalen Trabpferd entwickelt. Doch wirklich Deutsch ist dieses Pferd nicht. Es stammt aus einer Kreuzung mit russischen, amerikanischen, französischen und englischen Trabern. Es heißt zwar „Deutsche Traber“, ein deutsches Pferd wurde jedoch nicht involviert. Die Rasse ist feurig und hat starke Nerven. Eingesetzt wird diese bei Pferdrennen und im Freizeitsport.

Welche Hunderassen kommen bei Rennen zum Einsatz

Ein kleiner Abschnitt soll sich um Rennhunde drehen. Bei Hunden dominieren eindeutig die Wundhunde, die es auf die Rennbahn schaffen. Doch dies ist nur ein Oberbegriff, schließlich gibt es viele Windhundrassen. Zum Beispiel: Irish Wolfhound, Galgo Español, Greyhound, Saluki, Sloughi, Whippet, Deerhound, Magyar Agár, Azawakh, Barsoi, Afghane, Chart Polski und viele andere.

Hunde, die an Rennen teilnehmen, müssen mindestens 18 Monate alt sein. Handelt es sich um kleine Rassen, ist eine Teilnahme ab dem 15 Monat möglich. Rennen sind bis zum 8. Lebensjahr möglich. Damit Hunde bei Rennen oder Coursings antreten dürfen, müssen diese vorab Lizenzläufe durchlaufen, zudem muss der Besitzer eine gültige Rennlizenz besitzen.

Organisiert werden die Rennen von lokalen Windhunderennvereinen. In Deutschland ist das der DWZRV, in Österreich der ÖKWZR. In der Schweiz ist der Spezialverband bei der FCI angeschlossen. Es werden immer wieder offizielle Events abgehalten, aber auch inoffizielle, bei denen Windhunde ohne Lizenz teilnehmen können.

Gibt es Hunderennen für andere Hunderassen?

Offiziell werden meist nur Rennen mit Windhunden ausgetragen. Jedoch gibt es immer wieder Rennen für Haustierfreunde, an denen auch andere Rassen teilnehmen dürfen. Selbstverständlich gibt es hier verschiedene Kategorien. Einen kleinen Dackel wird man kaum mit einem Schäferhund zusammentun. An dem Punkt müssen Sie sich keine Gedanken machen. Solche Events sind schlimm, weil sie Spaß machen und jeder freiwillig mit macht. Bei offiziellen Hunderennen ist es wie bei den Pferden. Es kommt immer darauf an, in welchen Land diese stattfinden, und welche Ziele der Besitzer im Auge hat. Leider ist Tierquälerei nirgendwo auszuschließen. Ob es den Tieren nun Spaß macht oder nicht, ist schwer zu sagen. Auf jeden Fall haben sie ein Leben nach ihrer Karriere verdient. Wer sich nur einen Hund anschafft, um mit diesem Geld zu verdienen, weiß keinesfalls was Tierliebe bedeutet.

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